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 WIRD ZUR ZEIT ÜBERARBEITET - DIE NEUEN INHALTE SIND NOCH NICHT INTEGRIERT!

 

Was fordert der G-BA - Wie können diese Anforderungen mit z-pms ZÄKWL erfüllt werden ?

 

  • Eine Gegenüberstellung

 

Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses

Durch z-pms ZÄKWL erfüllt

§ 1 Definitionen und Ziele

 

Kontinuierliche und systematische Durchführung von Maßnahmen, mit denen eine anhaltende Qualitätsförderung und -verbesserung erreicht werden soll.

 

  • Anwendung des PDCA-Ablaufes

Organisation, Arbeitsabläufe und Ergebnisse werden regelmäßig überprüft, dokumentiert und gegebenenfalls verändert.

o Nachweis des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses im Rahmen der regelmäßigen Reflexion über den jeweiligen Erreichungsgrad verschiedener Ziele

Die Einführung und Weiterentwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements dient der kontinuierlichen Sicherung und Verbesserung der Patientenversorgung und der Praxisorganisation.

o Jährliche Definition konkreter operativer Einzel-Qualitätsziele mit Qualitätsindikatoren und

o jährlicher Rückschau mit Beurteilung der Zielerreichung, der Wirksamkeit des QM-Systems und

o ggf. nötiger Änderungsmaßnahmen mit schriftlicher Darlegung.

Qualitätsmanagement soll die Arbeitszufriedenheit der Praxisleitung und -mit-arbeiter erhöhen.

Bei der Entwicklung der Prozesse und der Beschreibung der Ziele und der Anwendung der Instrumente und Methoden soll gerade durch die systematische, teamorientierte Vorgehensweise die Mitwirkung aller MitarbeiterInnen gefördert werden.

Qualitätsmanagement ist Aufgabe aller Praxismitarbeiter und ist von der Praxisleitung in eine an konkreten Zielen ausgerichtete Praxispolitik und -kultur einzubetten.

Hervorhebung des Teamgedankens durch gemeinsames Erarbeiten der Praxisprozesse und Arbeitsanweisungen unter Beachtung der Gesamtverantwortung bei der Praxisleitung

Insbesondere soll die Ausrichtung der Praxisabläufe an gesetzlichen und vertraglichen Grundlagen unterstützt werden.

Als Grundlage für die praxisinterne Festlegung von Arbeitsabläufen dienen die gesetzlichen und vertraglichen Vorgaben und werden z. B. als mitgeltende Dokumente bei den Arbeitsanweisungen verpflichtend eingeführt.

Qualitätsmanagement muss für Praxisleitung und Praxismitarbeiter sowie für die Patienten nützlich, hilfreich und unbürokratisch sein.

Durch die aktive Mitwirkung der MitarbeiterInnen bei der Entwicklung der praxisinternen Arbeitsanweisungen und damit Berücksichtigung der verschiedenen Aspekte ist eine höhere Zufriedenheit zu erwarten.

Zusätzlich soll Qualitätsmanagement dazu beitragen, die Zufriedenheit der am Prozess Beteiligten, insbesondere der Patienten, zu erhöhen.

Die Miteinbindung der Patienteninteressen kann z. B. durch Patientenbefragungen realisiert werden.

§ 2 Methodik

 

Die Ziele des Qualitätsmanagements werden erreicht, indem der Ist-Zustand analysiert wird, gegebenenfalls Änderungsmaßnahmen geplant, implementiert und in geeigneten Zeitabständen überprüft werden.

 

Anwendung des PDCA-Ablaufes und Nachweis des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses im Rahmen der regelmäßigen Reflexion über den jeweiligen Erreichungsgrad verschiedener Ziele mit jährlicher Definition konkreter operativer Einzel-Qualitätsziele mit Qualitätsindikatoren und jährlicher Rückschau mit Beurteilung der Zielerreichung, der Wirksamkeit des QM-Systems und ggf. nötiger Änderungsmaßnahmen mit schriftlicher Darlegung.

Diese Schritte liegen jeder qualitätsfördernden Maßnahme zugrunde und werden als Qualitätskreislauf beschrieben.

§ 3 Grundsätzliche Anforderungen

Grundelemente eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements

Erhebung und Bewertung des Ist-Zustandes.

o Jährliche Reflexion über den jeweiligen Erreichungsgrad.

o Unterstützung durch Checklisten, die die Forderungen der Qualitätsmanagement-Richtlinie abfragen.

Beschreibung von Prozessen und Verantwortlichkeiten, Ausbildung und Anleitung aller Beteiligten.

o Beschreibung der Praxisprozesse in systematischer und transparenter Weise.

o Festlegung der für die einzelnen Ablaufschritte verantwortlichen Personen.

o Ausbildung und Anleitung aller Beteiligten durch die gemeinsame Entwicklung und/bzw. erläuternde Verbindlichmachung der Arbeitsanweisungen.

Durchführung von Änderungsmaßnahmen, erneute Erhebung des Ist-Zustan-des, praxisinterne Rückmeldung über die Wirksamkeit von Qualitätsmanagementmaßnahmen.

Wird durch die Dokumentation der Teambesprechungen und der jährlichen Reflexion über den jeweiligen Erreichungsgrad mit umgesetzt.

Die Vertragszahnärzte können bei der Einführung des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements auf vorhandene Qualitätsmanagementsysteme zurückgreifen oder ein eigenes Qualitätsmanagementsystem einsetzen.

z-pms basiert auf den in der vertragsärztlichen Versorgung erfolgreich eingeführten Qualitätsmanagementsystemen:

o KPQM (Kassenärztliche Vereinigung Qualitätsmanagement der KV Westfalen-Lippe),

o qu.no (Qualitätsmanagement Nordrhein der KV Nordrhein),

o qu.bhäv (Qualitätsmanagement Bayerischer Hausärzteverband) und

o physio-qm (Physiotherapeuten-Qualitätsmanagement des Zentralverbandes der Krankengymnasten Nordrhein-Westfalen).

Qualitätsmanagement muss dabei individuell auf die spezifischen und aktuellen Gegebenheiten und Bedürfnisse der Patienten, der Praxisleitung und der Praxismitarbeiter bezogen sein.

Die Anpassung auf die jeweiligen Bedürfnisse der jeweiligen Praxis wird u. a. dadurch erreicht, dass neben den ausgesuchten z-pms-Beispielprozessen die PraxisinhaberInnen und -mitarbei­terInnen es selber sind, die die jeweils relevanten zu beschreibenden und verbindlich zu machenden Praxisprozesse selber festlegen.

Es ist sicherzustellen, dass innerhalb eines Zeitraumes von 4 Jahren (nach Inkrafttreten dieser Richtlinie) das in der Praxis eingesetzte System alle aufgeführten Grundelemente enthält.

Durch Schulungsmaßnahmen unterstützt z-pms teilnehmende Praxen bei der Einführung und bei der Umsetzung.

§ 4 Instrumente

 

Neben der obligatorischen Ausrichtung aller Praxisabläufe an den gesetzlichen und vertraglichen Rahmenbedingungen, wie insbesondere:

Allgemeine Behandlungsrichtlinien

IP-Richtlinien

FU-Richtlinien

ZE-Richtlinien

Festzuschuss-Richtlinien

KFO-Richtlinien

Bundesmantelverträge BMV-Z/EKV.Z

Röntgenverordnung

Vorgaben zum Datenschutz

Vorgaben zu den Hygienemaßnahmen

sollen als Instrumente eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements insbesondere genutzt werden:

Richtlinien, gesetzliche und vertragliche Rahmenbedingungen sind als mitgeltende Unterlagen Bestandteil des z-pms ZÄKWL.

Hygienemanagement ist einer der z-pms Beispielprozesse.

für den Bereich Arbeitsprozesse/Praxisorganisation

Checklisten für organisatorische Arbeitsabläufe

Die bei den verschiedenen Praxisabläufen jeweils zu verwendenden Checklisten werden als mitgeltende Unterlagen bei den Arbeitsanweisungen festgelegt.

Praxishandbuch

Praxishandbuch nach z-pms-Systematik enthält:

o Kurzdarstellung der Praxis mit der qualitätspolitischen Erklärung.

o Sammlung der Arbeitsanweisungen und Prozessbeschreibungen.

o Verweise auf mitgeltende Unterlagen.

Fehlermanagement

 

Risiko- und Fehlermanagement ist einer der  z-pms-Beispielprozesse

Notfallmanagement

 

Notfallmanagement ist einer der z-pms-Beispielprozesse.

für den Bereich Diagnose- und Behandlungsprozesse

Orientierung am Stand der Wissenschaft gemäß § 2 Abs. 1 SGB V

 

o Orientierung am Stand der Wissenschaft wird in der qualitätspolitischen Erklärung beschrieben.

o Wird bei den entsprechenden Praxisprozessen entsprechend der jeweiligen Notwendigkeit mit berücksichtigt.

Koordinierung zwischen zahnärztlichen und zahntechnischen Maßnahmen

Koordinierung zwischen zahnärztlichen und zahntechnischen Maßnahmen ist einer der 4 z-pms-Beispiel­prozesse.

Fachliche Fortbildung nach § 95d SGB V

Orientierung an fachliche Fortbildung durch qualitätspolitische Erklärung dargelegt.

für den Bereich Mitarbeiterorientierung

Fortbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen

o Teambesprechungen

o Jährliche Reflexion

o Festlegung und Dokumentation der als notwendig erachteten Fortbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen im Schulungsplan

Teambesprechungen

Teambesprechung ist einer der z-pms-Beispielprozesse

für den Bereich Patientenorientierung

Patienteninformation, -aufklärung,
-beratung

Bestandteil der Kurzdarstellung der Praxis bzw. der qualitätspolitischen Erklärung

Förderung Patientenmitwirkung,
-selbsthilfe

Berücksichtigung in der verpflichtenden qualitätspolitischen Erklärung

Öffnungszeiten, Erreichbarkeit, Terminvergabe

Bestandteil der Kurzdarstellung der Praxis

Beschwerdemanagement

Beschwerdemanagement ist einer der  z-pms-Beispiel­prozesse

Kooperation mit Partnern im Gesundheitswesen

Berücksichtigung in der verpflichtenden qualitätspolitischen Erklärung